
Und los geht’s mit meiner 2006-Rundschau. Zwar etwas später als die meisten anderen, aber egal. Dafür hab ich bei der Musikalbenauswahl diesmal auch richtig zugeschlagen. 49 (+1) Alben sind es diesmal geworden. Bei einer Top 10 hätte es wahrscheinlich ja doch nur wieder zu einem Best of GHVC gereicht, daher bin ich dieses Mal direkt in die Vollen gegangen.
Ohne richtige Gewichtung hab ich mal ein kleines Mosaik mit den Albencovern meiner Liebligsalben des vergangenen Jahres zusammengestellt. Alle aufzuzählen ist mir gerade etwas zu mühsam, daher nenne ich hier exemplarisch nur ein paar Künstler. Falls ihr fragen habt, welches Cover welche CD ist, könnt ihr ja einfach einen Kommentar hinterlassen.
Okay, kommen wir zur Liste. Mit dabei natürlich auf jeden Fall die Arctic Monkeys. DER Newcomer des Jahres und wirklich ein fantastiches Album, das man immer und immer wieder hören kann. Dann natürlich ebenfalls mit dabei Billy Talent. Endlich der verdiente Durchbruch mit dem zweiten Album, das fast genauso gut wie das Debütalbum ist. Überragend das neue Album von Olli Schulz, dessen Songs jetzt auch endlich so gut klingen dürfen, wie sie schon immer waren. Erfrischend anders dieses Jahr fand ich die Alben von Panic! At the Disco, Yo Yo Yo und Hot Chip. Sollte man auf jeden Fall mal reinhören. Ebenso toll sind einige interessante deutsche Produktionen, nämlich das Album von Fotos (die die Tage hier in Trier live spielen werden
und ClickClickDecker, einfach genial. Neuentdeckung des Jahres war für mich Danko Jones – ein fettes Rockalbum und eine super Band. In der Rock-Kategorie konnten bei mir dieses Jahr auch noch The Kooks und Milburn mit überragenden Debütalben punkten. Aus deutschen Kreisen gab es dann endlich wieder was neues von Tomte, Clueso, Bosse, Madsen, Pale (die vor allem live auf dem GHVC-Festival begeistern konnten), Kante, Blumentopf, Dendemann (eeeendlich!!), Jan Delay, Klee und Peterlicht. Und bevor ich jetzt doch alle Künstler aufzähle, zum Schluß noch die interessantesten deutschen Debütalben. Da wäre bei mir als die ärzte-Fan natürlich zu allererst das Album von Bela B. zu nennen, welches mich wirklich positiv überrascht hat, dann das Soloalbum von der endlich erwachsen gewordenen Jasmin Wagner (mit prominenter Unterstützung von Bernd Begemann), das Emanzipationsalbum von (der hund marie) (steht Olli Schulz wirklich in nichts nach) und die deutsche Swing-Entdeckung Roger Cicero.
Okay, das war’s… Fast… In die Collage haben ja nur 49 Alben-Cover gepasst, eigentlich wollte ich aber eine Top 50 machen. Naja, nicht so tragisch, aber dafür hab ich noch eine Lieblings-EP des Jahres, ein kleines Album sozusagen. Und zwar ist es die Neu-Interpretation der Dreigroschenoper von Slut. Wirklich sehr zu empfehlen, wie hier den alten Songs neues Leben eingehaucht wird. Und irgendwann, irgendwann kommt vielleicht auch die große Dreigroschenoper raus. Bis dahin bleibt aber „Die kleine Dreigroschenoper” auf jeden Fall ein Geheimtipp des vergangenen Jahres 2006.