Archive for category Musik

Bei Aerotone kann ab sofort das Debütalbum „Frerk” von „My First Trumpet” kosten runtergeladen werden. „My First Trumpet” ist ein ein Instrumental-Projekt von Kevin „ClickClickDecker” Hamann und gefällt durch abwechslungsreiche, melodische und dabei wirklich immer wunderschöne Indietronics-Tracks.

Frerk is a bedroom- and first trial production, never losing its beauty for melodic moments

Also schnell zu Aerotone rüber und das „Frerk” von „My First Trumpet” in hoher Qualität (256KB/s MP3) inklusive hochauflösendem Artwork runterladen und genießen.

(via ClickClickDeckerBlog)

 

Als kleinen Vorgeschmack auf das am 3. August erscheinende, zehnte Album von Funny von Dannen gibt es nebenan bei den toten Hosen ein aktuelles Interview in der Rubrik „Freunde des Hauses” und die Empfehlung des neuen Albums „Trotzdem Danke” (sicher nicht ganz uneigennützig, da das neue Album auf dem JKP-Label veröffentlicht wird).
Das Interview ist interessant und lesenswert (dabei fällt mir ein, dass ich das Funny-Interview in der Galore noch gar nicht gelesen hab), und zur Empfehlung gibt es sogar noch ein kleines Video inklusive Ausschnitten aus einigen der neuen Songs:

 

Fotos live in Trier

Nachdem das Debüt der Band Fotos ja schon zu meinen absoluten Lieblingsplatten und -neuentdeckungen des letzten Jahres zählte (vor allem aufgrund des Überhits „Komm zurück”, den die meisten wahrscheinlich noch nie gehört haben), war ich natürlich umso mehr erfreut, diese junge Indierockband endlich mal live erleben zu dürfen. Leider gibt es aber vor manchen Konzerten eine „Vorgruppe”, die ihr bestes geben, einem das Konzert zu versauen. So geschehen auch heute abend vor Fotos.
Es spielte recht kurzfristig, warum auch immer, die Trierer Formation Komputer. Ihre Musikrichtung: Elektropunk. Also Beats aus der Konserve, quäkende Synthies und ne verzerrte Gitarre (bzw. ein verzerrter E-Bass). Dazu übersteuerter „Gesang” oder sowas ähnliches. Also ein paar Minuten ist das ja ganz nett, aber dann fängt das ganz schnell an zu nerven, weil es einfach keine richtigen Songs sind, weil es keine Riffs gibt an denen man sich festhalten kann, und weil die Rhythmen jetzt auch nicht interessant waren, als dass man sich damit über das Konzert hätte retten können. Aber naja, sie haben sicherlich alles gegeben, ich bin ja auch eigentlich sehr aufgeschlossen, was elektronische Musik angeht, aber das war wirklich nix. Wer sich trotzdem mal was von „Komputer” anhören möchte, kann ja mal auf deren myspace-Seite reinschauen.
Okay, kommen wir endlich zu Fotos, der Band die man in Google aufgrund ihres Namens nie so richtig schnell finden kann. Aber egal, nach Trier haben sich immerhin einige wenige Fans eingefunden. Das Forum, ein kleiner ehmaliger Kinosaal war immerhin zu gut zwei Dritteln gefüllt. Und Fotos haben den Laden gerockt. Energiegeladener und unverbrauchter Indierock, der gute Laune verbreitet und zum Tanzen animiert. Vorgetragen von einer jungen Band, die mit Herz und Seele dabei ist und sichtlich Spaß hat an dem was sie machen. Dazu ein Album in der Hinterhand das eigentlich ausschließlich aus potenziellen Singles besteht. Was kann da noch schiefgehen? Eigentlich nicht viel. Und Fotos konnten wirklich überzeugen, weil die Energie der Platte auch live sehr gut rübergekomemn ist und das ganze live sogar noch eine kraftvoller war. Einziger Wehrmutstropfen des Abends – er war etwas kurz. Mit nur einem Album (+ der B-Seite „Wochenender” und dem noch unveröffentlichten Titel „Tag für Tag”) kann man halt keinen ganzen Abend füllen. Dafür gab’s dann aber nach dem regulären Set noch zwei Zugabenblöcke, in denen „Ich bin für dich da” in Gedenken an die Auflösung von Blumfeld noch einmal im „Apfelmann Remix” und „Du löst dich auf” und „VIele” im Quasi-Akustikgewand (Gesang und zwei unverzerrte E-Gitarren) dargeboten wurden. Und als Highlight des Abends gab es noch eine unglaublich rockige Version des Deichkind-„Hits” „Remmidemmi (Yippie Yippie Yeah)” (deren Album „Aufstand im Schlaraffenland” wahrscheinlich das von mir fälschlicherweise am meisten missachtete Album des letzes Jahres ist).
Yippie Yipie Yeah Yippie Yeah, Krawall und Remmi Demmi! Nächstes Mal bitte länger als 90 Minuten spielen und die Vorgruppe wechseln! Ansonsten war alles super! Weiter so!

P.S. Sorry wegen der grauenhaften Fotos, die ich in letzter Zeit zu den Konzertberichten poste. Ich bin noch meine Handy-Kamera am ausprobieren, aber irgendwie ist die für Konzertfotos absolut nicht zu gebrauchen. Schade eigentlich…

 

Bernd Begemann live im Exhaus

Ein gutes Jahr nach seinem letztem Auftritt im Exhaus hat sich Bernd Begemann heute endlich mal wieder in Trier blicken lassen. Im Gepäck natürlich das neue Album „Ich werde sie finden”, auch wenn es davon live überraschend wenige Stücke zu hören gab. Was aber ganz und gar kein Manko darstellen sollte, da der gute Herr Begemann ja auf ein umfangreiches Repertoire zurückgreifen konnte. Neben den Klassikern „Unten am Hafen”, „Fernsehen mit deiner Schwester”, „Nichts erreicht außer dir”, „Bleib zuhause im Sommer”, „Zweimal 2. Wahl” und vielen anderen mehr gab es aber auch den Live-Kracher des letzten Jahres „IKEA-Falle”, der es verdientermaßen auf das aktuelle Album geschafft hat.
Gewissermaßen war es mal wieder ein typisches Bernd Begemann Konzert, bei dem man nie so genau weiß was einen erwartet. Ein festes Programm gibt es nicht, der Bernd spielt was er eben spielen will, erfüllt aber auch gerne Publikumswünsche (selbst wenn er einige der gewünschten Stücke eigentlich nicht mehr spielen mag). Da er wieder alleine unterwegs war, gab es wie üblich auch einige karaoke-mäßige Versionen seiner Stücke, d.h. Halbplayback + theatralisches Schauspiel + versuchen die Töne zu treffen. Immerhin blieben einem die Drumcomputer-Orgien vom letzten Jahr erspart, dieses Mal hatte er zu zwei Rasseln zum Rhythmus angeben dabei.
Den Großteil des Abends gibt der Begebernd aber glücklicherweise dem Publikum was es will, nämlich den elektrischen Liedermacher. Rockigen Indie-Pop mit Improvisationen an jeder möglichen Stelle, die einfach nur gute Laune verbreiten. Und natürlich auch viele nicht ganz ernst gemeinte Ratschläge des Hobby-Philosophen.
Highlight des Abends waren die letzten beiden Publikumswunsch-Zugaben nach über 3 Stunden Konzert. Zuerst „Kein Glück im Osten” mit einer grandiosen Version von „Summer of 69” (von Bryan Adams) und „With or Without You” bzw. „One” (von U2). Einfach großartig. Und dann noch der Wunsch von Marie aus dem Publikum, die unbedingt noch „Wir werden tanzen” hören wollte. Gab’s dann auch, aber nur wenn sie mitsingt. Nach einigem hin und her stand sie dann auch prompt auf der Bühne und hat ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert.
Und so ging nach knapp 3 ½ Stunden wieder ein sehr schöner Abend dem Ende zu. Aber der Bernd wird wiederkommen, ganz bestimmt. Und dann vielleicht auch mal wieder mit Band? Wäre schön…

 
16Januar2007

FURT Autogrammkarte

Ich hab ja schon fast nicht mehr damit gerechnet, noch eine Autogrammkarte des Farin Urlaub Racing Teams ergattern zu können, aber als dann heute mittag die von allen (!) Racing Team Mitgliedern unterschriebene Autogrammkarte im Briefkasten lag, war die Freude dafür umso größer.

FURT Autogrammkarte

Ein Hoch auf den die ärzte Fanclub und natürlich ein großes Dankeschön an das gesamte Racing Team!

 

Best of 2006 - Musikalben

Und los geht’s mit meiner 2006-Rundschau. Zwar etwas später als die meisten anderen, aber egal. Dafür hab ich bei der Musikalbenauswahl diesmal auch richtig zugeschlagen. 49 (+1) Alben sind es diesmal geworden. Bei einer Top 10 hätte es wahrscheinlich ja doch nur wieder zu einem Best of GHVC gereicht, daher bin ich dieses Mal direkt in die Vollen gegangen.
Ohne richtige Gewichtung hab ich mal ein kleines Mosaik mit den Albencovern meiner Liebligsalben des vergangenen Jahres zusammengestellt. Alle aufzuzählen ist mir gerade etwas zu mühsam, daher nenne ich hier exemplarisch nur ein paar Künstler. Falls ihr fragen habt, welches Cover welche CD ist, könnt ihr ja einfach einen Kommentar hinterlassen.

Okay, kommen wir zur Liste. Mit dabei natürlich auf jeden Fall die Arctic Monkeys. DER Newcomer des Jahres und wirklich ein fantastiches Album, das man immer und immer wieder hören kann. Dann natürlich ebenfalls mit dabei Billy Talent. Endlich der verdiente Durchbruch mit dem zweiten Album, das fast genauso gut wie das Debütalbum ist. Überragend das neue Album von Olli Schulz, dessen Songs jetzt auch endlich so gut klingen dürfen, wie sie schon immer waren. Erfrischend anders dieses Jahr fand ich die Alben von Panic! At the Disco, Yo Yo Yo und Hot Chip. Sollte man auf jeden Fall mal reinhören. Ebenso toll sind einige interessante deutsche Produktionen, nämlich das Album von Fotos (die die Tage hier in Trier live spielen werden :-) und ClickClickDecker, einfach genial. Neuentdeckung des Jahres war für mich Danko Jones – ein fettes Rockalbum und eine super Band. In der Rock-Kategorie konnten bei mir dieses Jahr auch noch The Kooks und Milburn mit überragenden Debütalben punkten. Aus deutschen Kreisen gab es dann endlich wieder was neues von Tomte, Clueso, Bosse, Madsen, Pale (die vor allem live auf dem GHVC-Festival begeistern konnten), Kante, Blumentopf, Dendemann (eeeendlich!!), Jan Delay, Klee und Peterlicht. Und bevor ich jetzt doch alle Künstler aufzähle, zum Schluß noch die interessantesten deutschen Debütalben. Da wäre bei mir als die ärzte-Fan natürlich zu allererst das Album von Bela B. zu nennen, welches mich wirklich positiv überrascht hat, dann das Soloalbum von der endlich erwachsen gewordenen Jasmin Wagner (mit prominenter Unterstützung von Bernd Begemann), das Emanzipationsalbum von (der hund marie) (steht Olli Schulz wirklich in nichts nach) und die deutsche Swing-Entdeckung Roger Cicero.

Die kleine DreigroschenoperOkay, das war’s… Fast… In die Collage haben ja nur 49 Alben-Cover gepasst, eigentlich wollte ich aber eine Top 50 machen. Naja, nicht so tragisch, aber dafür hab ich noch eine Lieblings-EP des Jahres, ein kleines Album sozusagen. Und zwar ist es die Neu-Interpretation der Dreigroschenoper von Slut. Wirklich sehr zu empfehlen, wie hier den alten Songs neues Leben eingehaucht wird. Und irgendwann, irgendwann kommt vielleicht auch die große Dreigroschenoper raus. Bis dahin bleibt aber „Die kleine Dreigroschenoper” auf jeden Fall ein Geheimtipp des vergangenen Jahres 2006.

 
27Oktober2006

Krümel – The Movie

Krümel The movie

Weil der Farin heute Geburtstag hat, gibt’s ein Geschenk für alle Fans. Wer sich in den letzten Tagen auf seiner Seite umgesehen hat, kennt ja bestimmt schon die Trailer zu „Krümels unglaubliche Abenteuer”. Jetzt gibt’s den kompletten Schwachsinn als Deluxe DVD „DVD” und den Original Soundtrack zum kostenlosen Download im Krümel The Movie Shop. Inklusive Gesprächsrunde mit Manuel Andrack und Fåirn Blurau.

Wer’s haben will und auf Trash steht sollte am besten noch heute zuschlagen!