Archive for category Film

23Januar2007

Casino Royale

Casino Royale PlakatEndlich hab ich’s mal geschafft, mir einen James Bond Film im Kino anzusehen…und dazu noch einen richtig guten. Also ich war am Anfang ja auch skeptisch, ob Daniel Craig die Rolle des James Bond glaubhaft rüberbringen kann, aber ich war dann doch sehr positiv überrascht. Endlich erlebt man den Doppel-Null-Agenten mal von einer etwas härteren Seite, das Geheimagentenleben ist sicherlich kein Zuckerschlecken. Von der ersten Minute an kann der Film mit atemberaubenden Actionsequenzen aufwarten, die die Meßlatte für andere Actionproduktionen wieder ein gutes Stück höher legen dürften. Also die Parkour-mäßige Verfolgungsjagd zum Anfang hin ist eigentlich kaum zu toppen. Und doch gibt es hier und da immer mal wieder überraschende Wendungen, die die Spannung aufrecht erhalten. Und auch wenn es gerade zum Ende hin doch einige etwas schmalzige Szenen gibt…Schwamm drüber, das hier ist definitiv einer der guten James Bond Filme. Einer der besten der letzten Jahre. Kann man sich auf jeden Fall anschauen und Spaß dabei haben :-)

 

Mission: Impossible IIIMan kann ja zu Tom Cruise stehen wie man will. Sicher ist er eine kontroverse Person und würde manchmal besser den Mund halten, aber das ist für mich dann doch kein Grund, mir keine Filme mehr mit ihm anzusehen. Vor allem, wenn es um den neuesten Teil der Mission: Impossible-Reihe geht, der wirklich über jeden Zweifel erhaben ist. Das liegt zum Großteil sicher an der Regie von J.J. Abrams, der nach den TV-Serienerfolgen „Alias” und „Lost” hier seinen ersten abendfüllenden Spielfilm präsentiert. Endlich darf man den IMF-Spezialagenten Ethan Hunt mal von einer etwas menschlicheren Seite erleben, was dem Film sichtlich gut tut. Natürlich sind viele Aktionen immer noch sehr realitätsfern, aber es geht ja schließlich auch um unmögliche Missionen, also ist das schon in Ordnung.
Man stellt sich nur die Frage, was es die ganze Zeit mit der Hasenpfote auf sich hat. Aber eigentlich ist das auch nebensächlich.
Interessant für Lost-Fans ist noch der Abspann. Zumindest für Lost-Fans, die bereits die zweite Staffel verfolgen. Da laufen zum Schluß doch tatsächlich Danksagungen an die Hanso Foundation über die Leinwand. Irgendwie typisch J.J.… :-)

Bewertung: 6 von 6

 
18April2006

Inside Man

Inside ManNach einer halben Ewigkeit kommt Inside Man endlich in die Kinos. Zumindest fühlt es sich wie eine halbe Ewigkeit an, weil der von mir immer gern gehörte Podcast zum Film jetzt auch schon gut 7 Monate her ist. Aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Denn auch wenn es nur um einen Banküberfall geht…Regisseur Spike Lee macht etwas besonderes daraus. Eine intelligente Story, sehr guter und passender Einsatz von Musik und Schnitt, überzeugende Schauspieler…dieser Film lässt wirklich keine Wünsche offen und unterhält von Anfang bis Ende. Und das sind immerhin gute 2 Stunden…
Endlich wieder ein intelligenter Hollywood-Thriller, den man sich auch gerne ein zweites Mal anschaut…

Bewertung: 6 von 6

 
14April2006

Das Leben der Anderen

Das Leben der AnderenDas Leben der Anderen ist endlich wieder ein deutscher Film, der auf der ganzen Linie überzeugen kann. Er beginnt 1984, fünf Jahre vor dem Fall der Mauer, und erzählt die Geschichte des Stasi-Hauptmanns Gerd Wiesler (HGW), der durch die Konfrontation mit dem Leben der Anderen immer größere Zweifel an seiner eigenen Weltanschauung und schließlich dem ganzen Überwachungsstaat entwickelt.
Dabei macht der Film glücklicherweise einen großen Bogen um jegliche Ostalgie-Duselei und überzeugt allein durch die glaubwürdigen und mitreißenden schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller. So vergehen die immerhin fast 2 1/2 Stunden auch wie im Fluge und man kann kaum glauben dass dies wirklich das Spielfilmdebüt von Florian Henkel von Donnersmarck ist. So muss ein intelligenter und spannender Politthriller aussehen. Wer sich auch nur im entferntesten für die Geschichte der DDR interessiert, sollte sich unbedingt diesen Film anschauen!

Bewertung: 5 von 6

 
19Februar2006

Walk the Line

Walk the Line

Walk the Line – ein ganzer Film über Johnny Cash, aber ohne die Musik von Johnny Cash? Kann das funktionieren? Natürlich spielt Johnny Cash im Film viele seiner alten Hits, aber es ist nicht wirklich Johnny Cash der hier singt, sondern Joaquin Phoenix. Die Rolle von June Carter wurde gespielt und gesungen von Reese Witherspoon. Und man muss schon sagen, RESPEKT!! Natürlich haben beide nur entfernt optische Ähnlichkeiten zu den dargestellten, aber schauspielerisch und wirklich auch gesanglich ist die Leistung über jeden Zweifel erhaben und man nimmt ihnen die Rollen sehr schnell ab.
Von den ersten Minuten des Films an ist man gebannt und verfolgt mit großer Spannung die bewegte Geschichte des wohl bekanntesten aller Countrysänger. Der Film beginnt und endete mit dem sagenumwobenen Auftritt Johnny Cashs im Folsom State Prison 1968 und erzählt dazwischen die ganze Geschichte von seiner Kindheit bis eben zu diesem Wendepunkt seiner Karriere im Gefängnis. Hier gibt es natürlich ganz viel gute Musik auf die Ohren, aber hauptsächlich beschäftigt sich der Film mit den immer schlimmer werdenden Drogenproblemen Cashs und seiner anhaltenden Liebe zu June Carter.
Ein Film, der spannender und unterhaltsamer nicht sein könnte und sehr gut die Stimmung der 50er und 60er Jahre einfängt. Elvis Presley und Jerry Lee Lewis inklusive. Unbedingt anschauen!

Bewertung: 6 von 6

 
05Januar2006

King Kong

King Kong

Ja, ich muss es gestehen…das hier ist die erste King Kong-Verfilmung, die ich mir angesehen habe. Sicher kenne ich die berühmten Szenen…King Kong auf dem Hochhaus und so…aber ich kenne wirklich nur die Ausschnitte. Vielleicht sollte ich doch mal zum Vergleich einen Klassiker ansehen.
Das Remake von Peter Jackson muss sich aber auf keinen Fall verstecken, denn das hier ist auf jeden Fall Kino vom Feinsten. In den 3 Stunden will einfach keine Langeweile aufkommen. Die Story wird mit vielen kleinen Details erzählt, die nicht unbedingt zum weiteren Handlungsverlauf des Films beitragen, ihn aber umso mehr liebenswert machen. Neben Sin City ist dies definitiv einer der besten Filme des letzten Jahres (die ich gesehen habe)!

Bewertung: 6 von 6

 

Harry Potter und der Feuerkelch

Und noch eine Harry Potter-Verfilmung. Bei den Büchern hab ich ja bereits nach dem ersten Band aufgegeben, aber das lag weniger am Buch selbst, sonder vielmehr an meiner (knappen) Freizeit. So ein Film lässt sich doch erheblich besser konsumieren als ein ganzes Buch :-)
Nachdem die ersten Teile ja schon sehr kindgerecht waren, ist Harry Potter mittlerweile in der Erwachsenenwelt angelangt (zumindest mehr oder weniger). Und so ist “Harry Potter und der Feuerkelch” auch nicht mehr wirklich lustig, sondern im Gegenteil eher düster. Doch ich finde gerade das macht den Reiz aus. Schade dass es mit den Verfilmungen so langsam dem Ende zugeht, denn das hier ist der bisher beste Harry Potter-Film. Mit Abstand! Und die knapp 2 3/4 Stunden vergehen wie im Flug…

Bewertung: 5 von 6