Archive for Februar, 2005

Da es ja morgen schon soweit ist, hier meine 2 Cent zum Bundesvision Song Contest 2005. Ich freu mich schon ganz sehr auf die Veranstaltung und bin wirklich gespannt wer gewinnt. Es geht zwar eigentlich um nix, aber trotzdem interessiert mich für wen die Zuschauer abstimmen.

Meine persönlichen Favoriten sind Slut (ist aber wahrscheinlich zu rockig), Virginia Jetzt! (für viele wahrscheinlich zu schlageresque), Fettes Brot (hmm, schon sehr geil, aber ich weiß nicht ob das der Masse gefällt) und Clueso (da bin ich gespannt wie Clueso sich verkauft, das Lied hat definitiv Hitpotential). Ohne bestimmte Reihenfolge. Weiterhin gönnen würde ich es Juli (ist aber vielleicht schon zu abgenudelt), Deichkind (dürfte zu verrückt sein) und Klee (hab ich leider noch nicht gehört, aber eigentlich sind die ja schon gut :-) .

Richtig peinlich ist mir Sandy, die für Rheinland-Pfalz antritt, aber naja…Sachsen hat’s da mit De Randfichten ja auch nicht wirklich besser erwischt. Wobei, ich denke die haben nichtmal soo schlechte Karten. Bin mal gespannt wo die landen.

Gewinnen wird wahrscheinlich Sido. Hab ich so im Gefühl. Aber vielleicht werd ich ja positiv überrascht :-)

Richtig richtig wünschen würde ich es Clueso, weil der am unbekanntesten ist und das als Sprungbrett nutzen könnte und ich den überhaupt super toll find :-)

Morgen werden wir schlauer sein. Es wird auf jeden Fall ein bunter Abend werden :-)

 

Ein bisschen Werbung in eigener Sache. Wer den Audioscrobbler benutzt und zudem noch aus Trier kommt, kann sich ja mal in der neu angelegten Audioscrobbler Trier Gruppe anmelden. Zur Zeit dominiert mein Hörverhalten nämlich irgendwie noch die Statistik und dabei interessiert mich doch was Trier so hört! Also nicht lange zögern und schnell schnell anmelden!!

Und alle die (immer) noch keine Ahnung haben was der Audiosrobbler überhaupt ist, können sich ja mal umschauen. Für Musikliebhaber und Leute die gerne neues entdecken auf jeden Fall empfehlenswert. Und tolle Statistiken gibt’s auch noch dazu :-)

 

Farin Urlaub - Dusche

Wer “Dusche” gehört hat, sieht die Welt der Haushaltsgeräte mit anderen Augen. Kühlschränke versucht man möglichst zu meiden, Bettbezüge sind tabu und wer einen Toaster in der Küche hat, wird in Zukunft sehr misstrauisch sein.

Ich muss grade noch nen kleinen Song bzw. Videotipp geben, nämlich den neuen Titel von Farin Urlaub namens “Dusche”. Wer den Titel noch nicht kennt (gestern Abend war Videopremiere) kann sich das gute Stück auf der Farin Urlaub Seite ansehen oder direkt unter folgendem Link runterladen: Dusche
Das Stück zu beschreiben ist schwierig. Irgendwo natürlich wieder typisch Farin Urlaub, aber andererseits auch wieder nicht. Auf jeden Fall rockt das Teil ohne Ende und das Video ist für mich momentan Anwärter auf mein persönliches Video des Jahres.
Und wer es (wie ich) nicht bis zum Erscheinungstermin der Single am 7. März aushält, kann sich das Video ja einfach mal runterladen und in iTunes reinziehen. Klappt ohne Probleme und man kann das ganze dann natürlich auch in ein MP3 oder AAC umwandeln. Die Qualität ist akzeptabel :-)

Den Songtext gibt’s auch schon, und zwar auf die-beste-band-der-welt.de

 

Der Spongebob-Schwammkopf Film

Manchmal steht man ja vorm Kino und weiß nicht so genau in welchen Film man jetzt eigentlich gehen soll. Und da im Moment irgendwie nicht so viel tolles läuft…warum also nicht in den Spongebob Film. In die Serie hatte ich nur mal kurz reingeschaut, und Spongebob ist ja schon etwas seltsam, aber irgendwie funktioniert’s auch. Ich musste stellenweise schon sehr lachen, zwar nicht an allen Stellen an denen die ganzen Kinder im Kino gelacht haben, aber das war ja auch klar. Trotzdem übt Spongebob einen Reiz aus, den man schwer in Worte fassen kann. Was ist an einem quadratischen Schwamm der sprechen kann lustig? Ja, ich weiß auch nicht, aber irgendwie…das ist schon sehr lustig. Und dann dass Burger-Auto und die beknackten Lieder und überhaupt…das kann schon Spaß machen. Sehr cool war auch der Gastauftritt von David Hasselhoff…da werden Kindheitserinnerungen wach.
Und alles in allem war’s ein doch recht unterhaltsamer und lustiger (Kinder-)Film. Auch wenn ich mir jetzt sicherlich nicht jede Folge Spongebob reinziehen werde, werd ich doch bestimmt mal hin und wieder reinschauen.

Bewertung: 4 von 6

 

Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse

Jim Carrey Filme sind ja immer so eine Sache. Kinderfilme ebenso. Aber “Rätselhafte Ereignisse” ist sehr gelungen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Jim Carrey schlüpft in die verschiedensten Rollen und Masken und muss daher nicht soviel Gesichtsakrobatik leisten wie in manch anderen Carrey-Klassikern. Und das kommt dem Film durchaus zu Gute. Die liebevoll gestalteten Kulissen und die durchgehende, immer etwas düstere, Grundstimmung tun ihr übriges. Kurzweilige Unterhaltung nicht nur für Kinder, sondern auch für Junggebliebene und darüber hinaus einer der schönsten Abspänne seit langem!

Bewertung: 5 von 6

 

Also ich hatte ja schon viel von Slut gehört und war sehr gespannt wie die live denn so sind. Die Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, nachdem man erstmal fast ne halbe Stunde in der Kälte warten musste und drinnen dann nochmal ne knappe Stunde bis die Vorgruppe endlich anfing. Irgendwas haben diese Jugendzentren an sich dass es nicht möglich ist die Anfangszeiten einzuhalten und dass alles mindestens ne Stunde später als geplant anfangen muß. Aber egal, irgendwann ging es dann ja mit der Vorgruppe los. Und obwohl ich ja bis jetzt immer Glück mit den Vorgruppen hatte und die eigentlich immer sehr toll fand und auch schon öfters hauptsächlich wegen der Vorgruppe auf nem Konzert war, musste ich diesmal leider in den sauren Apfel beissen. Tellaro aus Italien.
Hmm, also entweder wollten die nicht ordentlich spielen oder ich hab’s nicht verstanden. Los ging’s mit nicht enden wolleneden Dissonanzen, und selbst als die vorbei waren, wurde es nicht wirklich besser. Ein sehr arrogant wirkender Sänger/Gitarrist, der das Publikum mit keinem Blick gewürdigt hat und einfach gemacht hat was er wollte. Minutenlange Pausen zwischen den Liedern, sehr seltsame Ansagen und Songs die keine waren. Irgendwann hatte man sich zwar dran gewöhnt und gegen Ende wurde es auch etwas besser, aber die dreiviertel Stunde hätte man sich definitiv sparen können.
Dafür kamen dann aber endlich Slut auf die Bühne. Und auf einmal war wieder alles im Lot. Definitiv rockiger als auf Platte und sehr mitreißend. Pogotanz vor der Bühne, wir im sicheren Abstand auf einem kleinen Podest an der Seite, von dem man alles prima beobachten konnte (jaja, ich werde alt ;-) . Gespielt wurden überwiegend Stücke vom letzten Album “All we need is silence”, so natürlich auch die aktuelle Single “Why Pourquoi”, mit der Slut beim Bundesvision Song Contest starten. Die deutschen Passagen haben hier zwar gefehlt, aber auf die einzige deutsche Zeile des Songs kann man eh getrost verzichten. Und hier stand definitiv der Rock im Vordergrund. Zwischendurch wurden dann noch einige der Highlights der letzten Alben eingestreut, die sich sehr gut in den Sound der neueren Stücke eingepasst haben. Durch die gelegentliche Einspielung von Drumloops und die Verwendung des E-Pianos war für Abwechslung gesorgt. Und zu “No Time” gab’s sogar ein kleines Intermezzo mit einem “Russenchor” (Sänger am E-Piano, Rest der Band singt auf englisch, aber wie ein russischer Kosaken-Chor ;-) . Im Vergleich zur Vorgruppe war das wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Slut rocken, Slut haben richtige Songs, Slut reißen mit. Ach, es war einfach toll! Sehr symphatische Musiker, die es verstehen ein Publikum zu unterhalten.
Leider ist man von manch anderen Konzerten eine längere Setlist gewöhnt, so dass man nach der einen Stunde Konzert schon etwas enttäuscht war. Aber der halbstündige Zugabenblock hat das auch wieder wett gemacht. Wobei das letzte Stück fast hätte ausfallen müssen, weil der Verstärker streikte. Aber da ein netter Mensch sich backstage erbarmte, bei jedem Aussetzer nochmal beherzt auf den Röhrenverstärker zu hauen, war der Konzertabschluß gerettet :-)

Bewertung: 6 von 6 (die Vorgruppe lass ich mal außen vor)