13Januar2005
11:59 pm

The Busters: “Japanized Tour” 2005 in der Garage Saarbrücken 

Eins direkt vorneweg: es ist schlicht unmöglich die Atmosphäre eines Busters-Konzerts in Worte zu fassen! Denn was hier schon ab dem ersten Lied für eine Stimmung herrscht, ist unglaublich. Alle Menschen sind am tanzen, und spätestens nach den ersten fünf Liedern braucht man direkt etwas Flüssignahrung um das was man rausgeschwitzt hat wieder irgendwie reinzubekommen. Aber fangen wir auch hier vorne an…
Die Fahrt zum Konzert war schon mal sehr abenteuerlich. Obwohl wir ja schon ein, zweimal in der Garage waren, haben wir uns natürlich verfahren. Saarbrücken ist aber auch sehr unübersichtlich.. Naja, aber eine nette junge Frau (Typ Pädagogikstudentin) war so nett und hat uns den Weg gewiesen, d.h. sie ist vor uns her gefahren bis zur Garage und ist dann an der Ampel sogar nochmal ausgestiegen um uns zu zeigen das wir jetzt quasi direkt davor stehen. Okay, den Weg erklären wäre wahrscheinlich zu kompliziert gewesen, aber das war doch wirklich nett. Nochmal dankeschön :-)
Ja, dann waren wir doch noch kurz nach 20.00 in der Garage. Leider gab’s keine Vorgruppe, und so mussten wir uns noch ein knappes Stündchen gedulden. Aber das ging eigentlich recht flott vorbei, und zur Einstimmung gab’s auch schon feine Reggae-Musik (wie auf der Autofahrt übrigens auch schon, weil “http://www.dasding.de/” Themenabend Kiffermucke Reggaemusik hatte). Dann ging’s aber endlich los, und wie schon etwas weiter oben geschrieben, war die Halle am toben. Und spätestens da wussten wir dann auch, dass es sich gelohnt hat extra nach Saarbrücken zu fahren, auch wenn die Busters am nächsten Tag in Trier spielen würden, also direkt vor unserer Haustür. Denn erstens ist die Garage als Location schonmal viel schicker, und irgendwie ist die Stimmung ne andere. Schwer zu beschreiben, aber so isses halt. Zum Konzert selbst..also es gab wie immer ein buntes Potpourri aus alten und neuen Liedern. Sicherlich einiges vom neuen Album “Revolution Rock”, welches ich noch nicht gehört hab (aber allein der Titelsong “Revolution Rock”, eine Coverversion eines Titels von The Clash rockt live schonmal ohne Ende) und auch einige wahrscheinlich unveröffentlichte Stücke auf japanisch (denn die Busters waren ja auf kleiner Japan-Tour). Und neben den ansonsten englisch-sprachigen Stücke durfte aber natürlich auch “Liebe macht blind” nicht fehlen. Mein absolutes Lieblingsstück, wahrscheinlich weil es von Farin Urlaub geschrieben wurde :) Aber auch die anderen Klassiker wie “Summertime” oder “Mickey Mouse in Moscow” durften natürlich nicht fehlen. Verschnaufpausen gab es nur wenige, aber immerhin. Ansonsten hiess es immer nur Ska, Ska, Ska, tanzen, tanzen, tanzen und natürlich schwitzen, schwitzen, schwitzen sich dabei aber tierisch wohlfühlen. Das ist besser als jedes Workout in der Muckibude. Behaupte ich jetzt einfach mal so. Nach etwa zwei Stunden war leider schon wieder alles vorbei. Man tanzte sich langsam wieder aus, obwohl man natürlich noch immer diese unwiderstehlichen Rhythmen am ganzen Körper spürte und lebte. Und wenn man dann wieder zu Hause ist und das nassgeschwitzte T-Shirt sieht, dann weiß man dass es gut war :)

Bewertung: 6 von 6

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